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Campus-Slam "Je suis Baguette!"

„Wer war beim ersten Campus-Slam dabei?“, fragt Initiator Thomas Jurisch. Niemand meldet sich. Es scheint sich einiges verändert zu haben seit dem ers­ten Mal 2011. Denn das Audimax platzt am 14. Januar aus allen Nähten, jeder Platz ist besetzt, in den Gängen drängen sich Menschen und noch immer steht eine Schlange an der Abendkasse. Die Veranstalter selbst, darunter auch der TU-Studentenrat, hätten wohl mit allem gerechnet, nur nicht mit diesem Andrang. In der offiziellen Ankündigung hieß es noch: „Auch wenn der Platz mit 900 Sitzen mehr als ausreichen sollte.“ Nein, sollte er nicht. Thomas Jurisch spricht vom größten Poetry-Slam, den Dresden je gesehen hat – und wirkt ein klein wenig überwältigt.

Neun deutschlandweit bekannte Slammer stehen auf der Bühne, angereist aus den verschiedensten Ecken der Republik. Am Ende kann Thomas Spitzer aus Regensburg die Gunst des Publikums gewinnen. In seinem ersten Text greift er die Anschläge auf das Pariser Satiremagazin Charlie Hebdo auf: „Wenn eine französische Bäckerei angegriffen wird, schreiben dann alle ‚Je suis baguette?‘“ Sein zweiter Text setzt sich mit Sprache auseinander. Und ihrer Absurdität: „Warum bedeuten Kosten und Unkosten das gleiche?“ Ehrlich gesagt: Keine Ahnung. Aber es ist doch schön, dass man Texte darüber schreiben kann. 

Text & Foto: Maximilian Helm

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