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Gesicht zeigen: Ausstellung im Hygiene-Museum

„Gesichter“ in der neuen Ausstellung des Hygiene-Museums
"Gesichter" in der neuen Ausstellung des Hygiene-Museums

Worum geht’s? Deutsches Hygiene-Museum, Sonderausstellung, Kunst

Gesichtern begegnen wir jeden Tag – unserem eigenen und vielen anderen. Grund genug für das Hygiene-Museum, diesem so wichtigen Körperteil mal eine ganze Ausstellung zu widmen.

Gesicht zeigen wir heute ständig – mal mehr und mal weniger freiwillig: In unseren Begegnungen face-to-face, beim Selfie-Posten im Internet oder für die Überwachungskameras im öffentlichen Raum. Es gibt wohl kaum einen Teil unseres Körpers, der so häufig gemalt, fotografiert, im Spiegel betrachtet und von anderen beäugt wird wie das Gesicht. Und kaum einen, von dem wir uns so viele Erkenntnisse über uns selbst und unser Gegenüber versprechen.

Mit seiner neuen Sonderausstellung tritt das Deutsche Hygiene-Museum einen Schritt zurück und stellt manche Gewissheiten infrage: Verraten unsere Gesichtszüge tatsächlich, wer wir sind? Oder bleibt das Gesicht allen wissenschaftlichen und technologischen Anstrengungen zum Trotz ein undurchdringliches Rätsel? Ist die Angst vor totaler Überwachung übertrieben? Oder sollte es uns beunruhigen, wenn Computer Gesichter heute schon besser erkennen können als der Mensch selbst?

Die Ausstellung „Das Gesicht. Eine Spurensuche“ beschäftigt sich in vier Kapiteln mit den emotionalen, kulturellen, technologischen und künstlerischen Bedeutungen des menschlichen Gesichts. Mit rund 150 faszinierenden kulturhistorischen und wissenschaftlichen Objekten sowie Dokumenten und Medien der Alltagskultur nimmt sie ihre Besucher mit auf eine Recherche über das Terrain zwischen Stirn und Kinn, das uns nur scheinbar vollkommen vertraut ist.

Der erste Teil der Ausstellung beschäftigt sich mit dem „Gesicht als Gestalt“ und geht der Frage nach, wie wir Menschen erkennen, was wir selbst im Spiegel sehen und wie plastische Chirurgie und Kosmetik unser Äußeres verändern. Im zweiten Teil geht es um „Mimik und Ausdruck“. Wie drücken wir unsere Gefühle über die Mimik aus und wie nutzt das zum Beispiel die Werbeindustrie? Anschließend heißt es „Punkt, Punkt, Komma, Strich“. Wie funktioniert Gesichtserkennung heute und früher, zum Beispiel in der Kriminalistik? Der vierte Teil der Ausstellung schließlich zeigt uns „Das Gesicht als Bildnis“. Wie werden Gesichter speziell in der Bildenden Kunst dargestellt?

Die Ausstellung könnt ihr euch bis zum 25. Februar 2018 ansehen. Geöffnet ist Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr. Der Eintritt kostet für Studenten vier Euro, ansonsten acht Euro.

Text: PR
Foto: Oliver Killig

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