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Junge Künstler: Zwischen Freiheit und Realität

Worum geht’s? Musik, Film, YouTube, junge Kreative, Nachwuchskünstler

Ein junges Filmteam geht den Herausforderungen und Glücksmomenten von unabhängig arbeitenden Kreativen auf die Spur. Den Film könnt ihr auf Youtube finden.

 

Die Filmemacher von „relativ kollektiv“ haben vor Kurzem auf Youtube unter dem Namen „Freiheit, Freiheit, Wirklichkeit“ ein interessantes Filmprojekt veröffentlicht, bei dem sechs Leipziger Musiker vom Label „Analogsoul“ begleitet und vorgestellt werden. Der Aspekt, wie sich die jungen Kreativen mit ihrer Musik und allerlei organisatorischen Kopfständen Freiräume schaffen, um mit der eigenen Kunst überleben zu können, steht dabei im Vordergrund. Alle im Film porträtierten Musiker berichten von ihrer individuellen Geschichte und wie wichtig und schwer es für Nachwuchskünstler ist, sich Gehör zu verschaffen. Für keinen der Kreativen ist es leicht, vom eigenen Schaffen zu leben. Dies steht im Widerspruch zur Freiheit, die ein Musiker benötigt, um seine eigene Kunst entstehen zu lassen.

Der Beitrag ist nach einer ersten Zusammenarbeit beider Gruppen mit der Porträtreihe „Landgang“ entstanden, in der in sechs Folgen verschiedene Bands und Musiker vom Indie-Label filmisch begleitet wurden. Die daraus entstandene fortlaufende Diskussion über die Grundlagen und Bedingungen des Schaffens der jeweiligen Künstler mündete bald in den Zwiespalt zwischen Freiheit und dem Drang nach Freiraum im Gegensatz zu vielen Einschränkung in der Realität des Musikerdaseins.

Die fleißig arbeitende Dresdner Indie-Musikerin und Sängerin enVivo (Foto) bestätigt die im Film gezeigten Inhalte aus der Dresdner Perspektive. Sie selbst arbeitet seit einigen Monaten diszipliniert und auf hauptberuflicher Basis an gezielter Akquise und künstlerischer Entwicklung, um ihr Musikprojekt zu professionalisieren. „Ich stimme dem Film voll und ganz zu. Es ist äußerst schwierig, von Musik zu leben, vor allem wenn es eigene Musik ist“, erklärt die Songwriterin und ergänzt: „Wenn man dann aber Konzerte gibt und die Begeisterung des Publikums spürt, dann ist das ein super positives Gefühl von Glück, Zufriedenheit, Ekstase, Zusammenhalt, Komplizenschaft.“

Für sie ist das der im Film präsentierte Aspekt der Freiheit und Bestätigung. Sie erklärt, dass diese überwältigende Emotion, das Anerkennen der eigenen Arbeit nicht einfach in Worte zu fassen ist, aber Musikern ein Fundament und eine Motivation gibt. Sie erklärt: „Am liebsten möchte man nur noch Konzerte geben, der Weg dahin ist beschwerlich, der Moment auf Tournee überwältigend. Die Arbeit hinter den Kulissen muss ja aber auch gemacht werden.“ Das Duo um enVivo bringt im November eine neue Veröffentlichung raus.

Hier gibt es Infos zum Label Analogsoul.

Mehr über die Filmemacher von relativ kollektiv erfahrt ihr hier.

Das ist die Homepage von Indie-Musikerin enVivo.

Text: Marion Fiedler

Foto: PR

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