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Student und Filmemacher: Julius Blum sammelt Preise ein

Worum geht’s? Film, Filmszene Dresden, Photokina-Motion-Picture-Award

Der Dresdner Student Julius Blum liebt „Emotion in Bewegung“ und hat im letzten Jahr den Photokina-Motion-Picture-Award gewonnen. CAZ-Redakteurin Marion Fiedler stellt ihn vor.

 

Julius Blum möchte mit seinen Filmen neue Welten schaffen oder die Welt zeigen, wie er sie selbst sieht. „Dieser Beruf gibt mir die Möglichkeit, Geschichten in Bilder umzusetzen, mich anderen Menschen mitzuteilen“, erklärt der 21-jährige Dresdner. Inspiriert wurde er bereits in seiner Kindheit. Mit zwölf Jahren hatte Julius nämlich einen Amateurmitschnitt seines Vaters von dessen Schulabschlussfahrt nach Italien gesehen und seinen Daddy somit über das Medium Film als damals 18-Jährigen erleben können. „Der Film hat auf mich eine perfekte Harmonie ausgestrahlt. Das Flackern und Flimmern, die Emotion in Bewegung. Ich habe durch diesen Mitschnitt die Kraft des Films als Zeitdokument erfahren.“ Julius wollte es nicht dabei belassen, es folgten erste eigene Filmprojekte. „Ich hatte das Gefühl, dass mir eine Welt verschlossen bleiben könnte, die für mich immer wichtiger wird, wenn ich dieses Talent und Interesse nicht weiterverfolge.“

In Dresden hat Julius schnell Anschluss an die kreative Filmszene gefunden. „Die Firma ravir film Dresden war mein Einstieg in diesen spannenden Beruf, das war eine echt gute Zeit. Das Team um Uwe, Dorit und Felix gehört inzwischen zu meinem festen Freundeskreis.“ Und strahlend erzählt er weiter „Aber auch über den innovativen Dresdner Filmemacher Sebastian Linda habe ich viele inspirierende kreative Köpfe kennengelernt. Seine Art Filme zu machen ist beeindruckend.“

Im Moment arbeitet Julius im Durchschnitt an drei Projekten parallel. Mit seinen eigenen Filmen hat er allein im letzten halben Jahr Erfolge erzielt: Er gewann den Photokina-Motion-Picture-Award 2016 und den Preis für den zweitbesten Abschlussfilm der Mediendesigner in Mitteldeutschland. Nominiert war er auch für den Camgaroo-Award, und er durfte beim 26. Dresdner Filmfest in der internationalen Jugend-Jury mit zwei anderen Spezialisten den begehrten Goldenen Reiter verleihen.

In den kommenden Jahren möchte Julius Blum gern Regie studieren, zum Beispiel in Berlin oder Ludwigsburg. „Das Medium Film ist für mich das perfekte Sprachrohr, unter anderem weil der Zuschauer dem Film meist seine ungeteilte Aufmerksamkeit schenkt. Der Zuschauer bleibt während des Films meist im Verborgenen sitzen und ist kaum von Einflüssen von außen oder dem Wirken von sich selbst auf andere abgelenkt.“

Einige seiner Filme kann man auf Vimeo und auf seiner Website sehen.

Text: Marion N. Fiedler
Foto: PR

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