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Taylor Swift – „1989“

Das Ende Oktober erschienene Album „1989“ von Taylor Swift geht gerade in die Popgeschichte ein. In den USA verkaufte es sich in der ersten Woche über 1,2 Millionen Mal. Bereits jetzt wird unter Experten im Musikbusiness diskutiert, ob „1989“ gegebenenfalls das letzte Platinum-Album überhaupt bleiben wird. Immerhin gehen die CD-Verkäufe Stück für Stück zurück. Doch Taylor-Fans wollen die CD selbst in der Hand halten – und dies nicht zu unrecht.

Auf der überzeugend produzierten Platte warten 16 emotionale Popsongs, die unter die Haut gehen. Tracks, die wunderbar poppig arrangiert sind und zum Mitfühlen und Tanzen einladen. Taylor selbst bezeichnet „1989“ als ihr musikalisch schlüssigstes Album. Auch wenn sie immer weiter von ihrem bisherigen Nashville-Sound abgekommen ist, Elektroklänge integriert hat und auf den Tracks unüberhörbar die Fingerabdrücke anderer Popkünstler durchblitzen Der erste Song zum Beispiel, „Welcome To New York“, klingt irgendwie nach Katy Perry. Neu für den Taylor-Swift-Sound, vom Song her aber charmant gelöst. Auf dem neunten Track, „Wildest Dreams“, hört man Lana Del Rey mitseufzen. Und immer wieder kommen Rihanna-typische Vokalisen zum Einsatz.

Bleibt die Frage, wieso Taylor so auffällig kopiert. Ihr wunderbares Songwriting und ihre Art, berührende Musik zu erschaffen, haben sie weltweit zu einer der erfolgreichsten Sängerinnen gemacht. Und ihrem Wunsch, endlich mal ein reines Pop-Album zu kreieren, hat sie mit dem Umzug von Nashville nach New York Nachdruck verliehen. Trotz des Genrewechsels zeigt sich Taylor mit tiefgründigen und ehrlichen Lyrics auf der Platte so nah wie auf keiner anderen. Des Weiteren gibt’s auf „1989“ als Bonustracks Songwriting-Memos zu hören, die die Entstehung von drei der produzierten Songs dokumentieren und einen Einblick geben, mit welchen Hilfsmitteln Taylor ihre Musik schreibt. Also: „Shake it Off“ and join „this sick beat!“

Text: Marion N. Fiedler

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