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You+Me: rose ave

„rose ave“ klingt einerseits spannend, weil man die weibliche Stimme natürlich sofort wiedererkennt, aber in einem ganz neuen Kontext wahrnimmt. In diesem Projekt ist Pink wieder zu Alecia Moore geworden. Kritiker und Fans weltweit finden, dass sie für You+Me beziehungsweise gemeinsam mit Dallas Moore viel ausdrucksstärker performt. Das Duo hat sich nämlich gefunden und produziert, ohne dass die Labels der Künstler davon wussten. Ohne Druck, wie man auch in der Musik hören kann. Die spontan entstandenen Tracks strahlen andererseits regelrecht – die Musik kommuniziert eine Entspannung, suggeriert Freiheit und Gelassenheit, die direkt beim Zuhörer ankommt.

Auch von den Texten her ist die Veröffentlichung ein Wohlfühlalbum und geht sogar noch weiter: Viele tiefgehende Inhalte, die einen einfach nicht mehr loslassen wollen, werden besungen. Textzeilen, die eine kantige Wahrheit tragen. So hält man inne und horcht auf, wenn es in „From a Closet in Norway“ auf einmal tönt „It seems the dying are the only ones that really know how to live“. Oder im Song „Open Door“ schleicht sich ein „But I know that home is just a place I always leave behind“ ins Unterbewusstsein. Die Songs wurden übrigens alle vom Duo geschrieben und produziert. Bis eben auf das einzige Cover, nämlich das gefühlvoll eingesungene und eingespielte „No Ordinary Love” von Sade. Was „rose ave“ ausmacht, ist dass „You+Me“ auch mal besonders leise singen, um umso tragfähigere Nachrichten ins Ohr ihrer Zuhörer zu säuseln. Die beiden haben Kanten, die Songstruktur ähnelt natürlichen Gesprächen, in denen viel Herz steckt. Und glaubt man der Musik, dürfen sowohl Alecia als auch Dallas endlich mal wieder sie selbst sein.

Text: Marion N. Fiedler

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