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Anette Aksvik: Ein singendes Sternenkind

Worum geht’s? Singer/Songwriter, Konzert, Universum, Norwegen

Die Songwriterin und Sängerin Anette Aksvik aus Oslo singt über Sterne und das Universum. Am 22. November um20 Uhr spielt sie mit ihrer Band in der Dreikönigskirche.

 

Anette Askvik ist ein Name, den man sich einprägen sollte. Man glaubt der jungen Norwegerin, wenn sie sagt, dass sie angefangen hat zu singen, bevor sie überhaupt sprechen konnte. Wenn sie eine Melodie formt, fließen ihre Gedanken, und die Emotionen, die die 32-jährige Sängerin und Songwriterin bewegen, berühren das Publikum. „Die ausdrucksstärkste Musik schreibe ich, wenn ich frustriert bin und nach Antworten suche. Ich möchte mich dann ausdrücken, ich möchte meine Fragen aus mir heraussingen. Ich nutze dann Sounds aus der Natur, um meinen Gedanken einen Ausdruck zu verleihen. Ich verwende aber auch hässliche Sounds wie Straßenverkehr oder Baustellenlärm, die nicht aus der Natur stammen, und spanne dann einen Kontrast zwischen den beiden auf“, erklärt die junge Kreative, die in ihrem letzten Projekt ihrer Faszination über das Universum freien Lauf gegeben hat. „ Ich war begeistert, als ich entdeckt hatte, dass die NASA in den siebziger Jahren zum ersten Mal den Klang von Sternen einfangen und teilen konnten. Die Sounds hatte ich online entdeckt, und um sie und die in mir entstehenden Emotionen erste Lieder über das Universum geschrieben.“

Nicht nur das Weltall steckt in den Liedern von Anette Askvik, sondern auch das Universum, welches sich um die Menschen in ihrer Umgebung formen. So wie Sterne geboren werden, tauchen Menschen in unserem Leben auf, und manche verschwinden wieder. Ein Stern, der aus einer Explosion geboren wird, strahlt eine große Energie aus, so wie wir Menschen auch zueinander freundlich und liebend sein sollten. Die Liebe zwischen Menschen, eben auch die wahre Liebe zu sich selbst und anderen, ist ein fundamentales Thema in ihren Liedern. „Als ich über das Weltall gelesen habe, fielen mir viele Parallelen zwischen dem Universum zur menschlichen Welt auf. Das Weltall hat eine enorme Kraft inne. Sternexplosionen, Supernovas und daraus neu geborene Sterne“, erklärt die in Stavanger geborene Sängerin. „In gleicher Weise tragen auch wir Menschen Kräfte in uns, aber ich denke, diese machen uns eben auch Angst. Statt dass wir unser volles Potenzial nutzen und unser Leben voll ausleben, rennen wir vor uns selbst weg, unterdrücken unsere Gefühle. Ich denke, die Lösung ist es, sich umzuorientieren und mehr zu lieben. Sich selbst und andere.“

Musikalische Kostprobe gefällig?

Text: Marion N. Fiedler

Foto: Ingrid Styrkestad

 

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