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Fjarill mit „Kom Hem“: Zarte Frühlingsgefühle

Fjarill Kom Hem

Worum geht’s? Musik, Pop, World Music, Schweden, Staatsschauspiel Dresden

Unser aktueller CAZ-Musiktipp „Kom Hem“ des schwedischen Duos Fjarill schmilzt mit charmanten Pop- und Folksongs endgültig den letzten Schnee des Winters weg.

Das Duo Fjarill gibt es schon seit vielen Jahren: 2004 trafen die aus Schweden stammende singende Pianistin Aino Löwenmark und die südafrikanische Violinistin Hanmari Spiegel in einem Musikstudio in Hamburg aufeinander. Sie waren voneinander begeistert und entschieden sich damals, ein gemeinsames Projekt zu starten, welches den Namen Fjarill (Schmetterling) trägt.

Auf der neuen Platte hört ihr liebevoll ausgestaltete, persönlich formulierte Liedtexte über das Heimkommen, die mit bezaubernden Arrangements versehen eine ganz eigene Ausstrahlung entwickeln dürfen. Das Album lebt durch eine Wärme, die ihresgleichen sucht. Jeder Song und Klang darf sich entfalten, aufblühen und fügt sich scheinbar mühelos in den Gesamtrhythmus der Platte ein.

Die Sängerin schafft es mit ihrer ehrlichen Stimme, wunderschöne, anmutige Stimmungen zu erschaffen, die durch eine Unaufdringlichkeit gekennzeichnet sind, wie man sie selten hört, aber gleichermaßen ausdrucksstarke Spannungsbögen formt. Die Instrumente lächeln mit entspannten Dynamiken den Melodien entgegen und dienen der Magie des musikalischen Moments.

Wenn man das Album hört, sich mit den Songs entspannt, bleibt die Zeit kurz stehen. Dezente rhythmische Grooves schleichen sich in die Lieder, die Platte strahlt in der auf Harmonie ausgestalteten Produktion eine angenehme Wärme aus, die durch die instrumentale Simplizität verstärkt wird. Diese Intimität erschafft eine Nähe, die nicht nur musikalisch, sondern auch von menschlicher Seite spürbar ist. Die Lieder laden zum Ankommen bei sich selbst ein.

Das Album möchte ich euch besonders für diese ersten schönen Frühlingstage empfehlen. Nicht nur zum Selbsthören. Für Fans von gutem Songwriting, Pop und Folk, instrumentaler Musik, World Music sowie für Menschen mit Herz ist diese Platte eine Bereicherung.

Wer sich schon Karten sichern will: Das Duo kommt am 3. Juni 2018 nach Dresden ins Staatsschauspiel.

Text: Marion N. Fiedler
Foto: Steven Haberland

Jetzt seid ihr dran: Welche Musik sollen wir in der CAZ vorstellen? Kleine Alternative Projekte oder lieber die Chartstürmer? Schreibt an redaktion@caz-lesen.de

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