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Gabriel Rios: „This Marauder’s Midnight“

Gabriel Rios nimmt seine Hörer mit auf fantastische Gedankenreisen. Der aus Puerto Rico stammende Musiker kombiniert poetische Liedtexte mit Gitarrengrooves und Streicherakzenten.

Zeit zum Zurücklehnen. Begrüßt wirst du von einer kernigen Gitarre und sanften Streichern. Die bald erklingenden Waldhörner runden das ergreifende Zusammenspiel noch einmal ab, bevor die einzigartige Stimme von Gabriel Rios einsetzt. Es geht um ein Versprechen, ein Wiederkehren, langes Warten, heiliges Wasser und um sanfte Küsse.

Diese zarte Stimmung wird bald energetischer – Gabriel Rios wird dich mit einer interessanten Mischung aus Scatklängen, Streicherakzenten und packenden Gitarrengrooves in seine eigene Welt hineinziehen. Und diese zeichnet sich aus durch fantastisch ausformulierte, ungezwungen entstehende Musik mit poetischen Liedtexten, die alles andere als eindeutig, aber nicht minder inspirierend sind, und wieder und wieder einem einladenden warmen Klang.

Die Art und Weise, wie Stimme, Streicher, Gitarre und Bläser aufeinander eingestimmt sind, erzählt dir nicht nur Geschichten. Du lebst sie mit. Gedankenkino pur. Der Kontrast zwischen energetischen Passagen mit schnarzenden Bläsern und akzentuierten Streichern und solchen Stellen, an denen die Stimme fast nicht mehr singt, sondern nur noch atmet, entsteht scheinbar natürlich. In den tiefen Lagen erzählt Gabriel Rios.

Und dann immer wieder diese Pausen. Nach einigen Tracks wird dir auffallen, dass jedes Lied irgendwie anders scheint, sich der rote Klangfaden aber niemals wirklich verändert. Der eine Track sticht durch das Storytelling im Songtext hervor, der andere durch eine interessante Weise der Instrumentierung. Immer wieder erklingen überraschende Passagen. Irgendwie dolle kunstvoll, aber gleichermaßen so ungezwungen simpel – es ist schwierig, den akus­tischen Songwriter-Pop zusammenzufassen. Bei einem bin ich mir aber sicher: Wenn du einmal wirklich entspannt zuhörst, wirst du die Klänge zuerst weiterspinnen, sobald die Musik verstummt. Und kurz darauf wirst du diesen einzigartigen Sound vermissen.

Hier geht's zur Homepage von Gabriel Rios.

 

Text: Marion N. Fiedler

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