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Neues Album – Justin Timberlake goes Nashville

Justin Timberlake "Man in the Woods"

Worum geht’s? Musik, Justin Timberlake, Nashville, Elektropop, Country

Mit seinem neuen Album „Man of the Woods“ hat Justin Timberlake bewiesen, dass er auch ganz anders kann. Musikredakteurin Marion Fiedler hat reingehört.

Mit einer erstaunlichen Leichtigkeit verbindet Justin Timberlake auf seinem neuen Album irgendwie lustig klingenden Elektropop mit Country, Folk und mehrstimmigem Gesang. So etwas hat man auf dem Popmarkt nicht erwartet, schon gar nicht von ihm ... Ich sage das, weil er in Genres abzweigt, die man höchstens auf seinen jetzigen Wohnort zurückführen würde. 

SO einen Justin hat es noch nicht gegeben! Country und Beats? Ja, das geht. Gleich das erste Lied des Albums, betitelt mit dem provozierenden Songnamen „Filthy“, begrüßt mit einem musikalischen Feuerwerk. Justin ist präsent, und ob du es willst oder nicht, er ist zurück. Mit neuen Sounds, mit nie geahnter Kraft. 

Aber auch fulminante, mit Chor, Elektrosounds, deftigen Beats und Bläsersätzen angereicherte Funknummern liefert der Popsänger.  Das Lied „Midnight Summer Jam“ versöhnt aber dann gleich darauf die eingeschworenen Timberlake-Fans, die seine markanten, hoch und sexy geführten, soulig verzierten Gesangslinien mögen. Irgendwie hat das Songformat aber etwas Experimentelles. Genauso wie das Liedthema „Sauce“ im dritten Song.

Und Freunde, so geht es weiter. Der gestandene Justin, den man durch seine geradlinige und typische Pop-Karriere kennt, toppt sich selbst mit gewagten Moves in andere Genres, kontrastär dazu mit Rückblicken in die Neunziger, in denen er seinen großen Durchbruch hatte. Auf manchen Songs erwartet man eine Britney Spears als Gesangspartnerin, aber oups – er singt mit ausgefallenen Nashville- und Countrystars. Nein, nicht mit den blankpolierten Pop-Country-Bubble-Gum-Sängern, wie man vielleicht erwartet hätte. 

Nope. Chris Stapleton, der mit seiner dunklen Whiskystimme und urig emotionalen Gitarrensounds in den vergangenen Jahren die Countryszene auf den Kopf gestellt hat, singt und schrummelt mit ihm. Und jetzt gesellt sich der sonst als sehr clean bekannt gewordene Popsänger Justin zu ihm. Cooler Scheiß ... 

Hört einfach mal rein. Ihr werdet Klänge, die über die vergangenen Monate andere Pop- und Bluessänger schon als Go-To-Erfolgssound geprägt haben, entdecken. Klug kopiert? Gut empfunden? Egal! Coole Mischung. Neben den Beats und tanzbaren Gute-Laune-Nummern hört ihr also auch den einen oder anderen Umweg in Stimmungen, die euch definitiv den Tag versüßen werden. 

Thus. Kopfhörer gezückt, Youtube an. Die Videos zu „Say Something“ und „Man of the Woods“ werden euch visuell und musikalisch den „frischen“ Justin vorstellen. Und auf dem Album gibt‘s dann das Potpourri an neuen und klassischen Justin-Sounds dazu. Viel Spaß!

Text: Marion N. Fiedler
Foto: PR

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